Reiki – Die besondere Kunst des Heilens
Der Begriff „Reiki“ stammt aus dem Japanischen und kann mit der Übersetzung „universelle Lebensenergie“ wiedergegeben werden. Er basiert vor allem auf der Annahme, dass das gesamte Universum aus Energie, dem sogenannten „Ki“ besteht. „Ki“ ist überall, in jedem Menschen, in jedem Tier, in jedem Baum, jeder Blume, aber auch in allen Elementen. Der Grundbestandteil des Kosmos‘ ist die universelle Lebensenergie, kurz „Reiki“.
Der Begründer des Reiki-Heilverfahrens, der Japaner Dr. Mikao Usui, soll der Überlieferung nach, die jeder Reiki-Eleve bei seiner Initiation übermittelt bekommt, viele Jahre seines Lebens damit verbracht haben, ein wirkungsvolles Heilsystem zu entwickeln. Dabei studierte er viele Lehren und las zahlreiche Bücher, besuchte die Universitäten, aber er fand immer noch nicht das optimale System.
Er zog sich als Mönch und promovierter Theologe in die japanischen Berge zurück, um in Abgeschiedenheit über das wirklich beste Heilsystem zu meditieren. Man erzählt, dass er nach 21 Tagen tiefster Kontemplation das Reiki-Heilsystem unmittelbar aus dem Universum empfangen habe. Eine blutende Verletzung am Fuß sollte er sich dabei selbst durch Handauflegen geheilt haben.
Nachdem er dieses Wissen empfangen hatte, begann er, daraus sein System zu entwickeln. Hierbei kommt es vor allem darauf an, Menschen durch verschiedene Positionen des Handauflegens im gesamten Körper mit universeller Lebensenergie zu versorgen. Durch Reiki wird konzentrierte Energie direkt über die Handinnenflächen des Reiki-Gebenden an die Körperstellen des Empfangenden abgegeben. Gerade wenn Schwächungen oder Erkrankungen vorliegen, nimmt der Körper diese Energie besonders stark auf. Das spüren beide Seiten an der ungeheuren Wärmeentwicklung. Die Methode ist für ihre Wirksamkeit bekannt, ersetzt allerdings definitiv keinen Arztbesuch. Sie kann aber als wunderbare Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung verstanden werden.
Eine Reiki-Anwendung ist besonders entspannend, weil neben der Energieübertragung durch Handauflegen noch die Sinne durch eine besonders entspannende spezielle Reiki-Musik stimuliert werden. In vielen Fällen arbeiten Reiki-Meisterinnen zudem noch mit Aurasoma, speziellen Duftstoffen, die für ein zusätzliches Wohlgefühl sorgen. Wer sich einmal rundum entspannen will, seinem Körper einen richtigen Energieschub gönnen und Beschwerden lindern möchte, der sollte sich eine Reiki-Anwendung wert sein. In den meisten Fällen tritt eine spürbare Verbesserung des Beschwerdebildes bereits ab der vierten Anwendung ein. So besteht eine Reiki-Session – will man es vernünftig und gründlich machen – aus vier Einzelanwendungen, die zeitnah stattfinden, beispielsweise an vier aufeinanderfolgenden Tagen. In diesem Zeitraum hat der Körper die Möglichkeit, die Energien aufzunehmen und vor allem in sich wirken zu lassen. Dort, wo im Körper Probleme auftreten, entwickelt sich eine viel stärkere Wärme. Reiki ist eine gute und vor allem sanfte Heilmethode, die sich hier im Westen zunehmend größerer Beliebtheit erfreut.







