Beauty, Pflege, Esoterik, Parfüm und Wellness


Schöne Augen mit Mascara

Die Bezeichnung Mascara kommt vom italienischen Begriff für Maske “Maschera“.

Im Jahr 1913 erfand der Chemiker T. L. Williams die Mascara für seine Schwester Mabel. Seine Rezeptur bestand hauptsächlich aus Vaseline und Kohlenstaub. Diese sofort erfolgreiche Idee begründete ein späteres Weltunternehmen für Kosmetik, die Firma Maybelline. Viele Jahre blieb das Rezept unverändert.
Im Jahre 1935 gelang es Helene Winterstein-Kambersky nach zahlreichen Versuchen die erste wasserfeste Mascara zu entwickeln. Den Anstoß dazu gaben Theater und Variete, wo unter den heißen Scheinwerfern die Tusche verlief und unschöne Rückstände zurück ließ. Die neuentwickelte Mascara war gegen äußere Einflüsse wie Hitze, Wasser usw. unempfindlich, ließ sich aber gut entfernen. Sie wurde in kleinen Tuben geliefert, Papierstäbchen in einer besonderen Form sorgten dafür, dass ein gezieltes Auftragen möglich war. Das erleichterte die Anwendung auch für ungeübte Frauen, was zum raschen Erfolg der Wimperntusche beitrug.
Viele Jahre gab es Mascara nur in Blockform auf einer Basis von Carnaubawachs. Vor der Benutzung musste die mitgelieferte Bürste angefeuchtet und über den Block geführt werden. Es dauerte erneut über
20 Jahre, bis eine weitere Pionierin der Kosmetik, Helena Rubinstein, die heute noch gebräuchliche Mascara in einem Fläschchen auf den Markt brachte.

mascara

Mascara gehört neben dem Lippenstift wohl zur meist benutzten Kosmetika. Sie dient der Betonung der Augen, indem sie die Wimpern sowohl verlängert als auch zu hell geratene Wimpern dunkler tönt. Nach Umfragen hat fast jede Frau sie schon einmal benutzt. Die Anwendung ist relativ einfach; das Bürstchen aus dem Mascara-Fläschchen heraus ziehen und die Tusche vom Wimpernansatz weg vom Auge bis zur Spitze nach oben auftragen. Inzwischen werden auch die Bürsten weiter entwickelt, um das unschöne Verkleben der Wimpern zu verhindern und alle Wimpernhärchen optimal zu erreichen.
Durch Anteil von Kunstseide- oder Nylon-Fasern erreichen die heutigen Rezepturen nicht nur eine optische Verlängerung sondern verbessern tatsächlich Dichte und Länge der Wimpern. Auch für Brillen- und Kontaktlinsenträgerinnen ist Mascara kein Problem mehr, da alle Qualitätsprodukte entsprechend getestet sind.
Mascara gibt es heute in allen gängigen Farben wie Blau, Grau, Grün und Braun sowie in Modefarben z.B. Lila. Hauptsächlich ist sie aber nach wie vor schwarz.

Teile und genieße Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Digg del.icio.us Netvouz DZone ThisNext MisterWong Wists

Einen Kommentar schreiben