Und plötzlich juckt es
Jeder, der sensible Haut hat, kennt das Problem, man hat nichts getan oder geändert, aber die Haut juckt. Was ist zu tun? Woher kommt dieser Reiz? Und was steckt hinter diesem Reiz?
Juckreiz wird vom lateinischen „prurire“ abgeleitet auch Pruritus genannt. Damit wird eine unangenehme Empfindung der Haut bezeichnet, die uns dazu veranlasst zu jucken und zu kratzen. Teilweise steckt eine Erkrankung hinter dem Juckreiz.
Wie reagiert also die Haut? Da gibt es wie so oft verschiedene Möglichkeiten, einerseits gibt es allgemein die Hautveränderung, wie strichförmige Rötungen, Krusten, Hyperpigmentierung, Pyodermie und Lichenifikation. Diese Erscheinungen können Teil von Erkrankungen sein, die Dermatologen behandeln können. Oft gehen Hauterkrankungen mit psychosomatischen oder psychiatrischen Erkrankungen einher.
Es wurde lange vermutet, dass Juckreiz ein Schmerzensschrei der Haut sei. Die Rezeptoren der Haut, so hieß es, würden auf einen Schmerz reagieren. Heute ist man der Meinung, manche Nervenfasern der Haut können keinen Schmerz auslösen und reagieren mit Juckreiz.
Der Juckreiz ist mit dem Gedächtnis verknüpft, das heißt, schon ein kleines Jucken wird von vielen Patienten wahrgenommen. Die Botenstoffe für den Juckreiz können zum Beispiel von Medikamenten, Nahrungsmitteln, Allergenen, Pflanzen- oder Insektengifte und vieles mehr freigesetzt werden.
Nachdem wir uns nun einer Erklärung angenähert haben, was hinter dem Juckreiz steckt und woher er kommt, soll nun der Frage nachgegangen werden, was zu tun ist. Es ist offensichtlich, unsere Haut benötigt Hilfe. Was wird ihr wirklich helfen ohne die Probleme zu vergrößern?
Die Hautpflege muss also auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt werden. Die Haut muss zur Ruhe kommen können, eine Pause machen, um sich zu regenerieren. Das ist natürlich schwer, weil unsere Haut täglich zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, die Stress bedeuten.
Wenn Sie ihre Haut waschen, dann möglichst mit klarem Wasser, verwenden Sie wenige Waschsubstanzen oder greifen Sie auf seifenfreie Waschgels zurück. Achten Sie darauf, dass alle Pflegeprodukte für ihre Haut möglichst hautberuhigend wirken. Beispielsweise Produkte mit Kamille oder Ringelblume eignen sich. Alkohol sollten sie nicht enthalten, weil dieser die Haut irritiert und reizen kann. Auch Parfums sollte Ihre Hautpflege dann nicht enthalten.
Es scheint viele Verbote zu geben und keinen wirklichen Rat. Das ist sicher nicht ganz richtig, denn wenn Sie wissen, was zu vermeiden ist, kennen Sie schon die Dinge, die erlaubt sind. Nur raten kann ich nicht dazu, das ist etwas, was Sie an Ihrer Haut testen müssen. Eins ist sicher, es gibt Hilfe und reichlich Pflegeprodukte für juckende Haut.







