Stress, Stressbewältigung und Relaxen
Eine der Hauptursachen für Unzufriedenheit und Unwohlsein wird heute allgemein mit Stress beschrieben. Doch was ist Stress eigentlich genau, wie kann man ihn fassen, beschreiben und Klassifizieren. Die Klassifizierung ist nicht leicht, denn Stress ist ein subjektiver Zustand und als solcher nicht in einer Werteskala wiederzugeben.
Stress beschreibt einen seelischen Zustand, der oft mit Zeitmangel, einem Zuviel an Arbeit und Versagensangst einhergeht. Dabei muss aber immer im Auge behalten werden, dass Stress subjektiv ist. Oft wird von Stress gesprochen auch wenn die Situation nur als solche empfunden wird und im strengen Sinne nicht Stress ist. Das heißt, im Alltagsgebrauch wird vieles als Stress bezeichnet, zum Beispiel das, was uns unter Druck setzt, stark belastet, ausweglos erscheint und vor allem negativ angesehen wird.
In den letzten Jahren sind viele Strategien entwickelt worden, um Stress zu entgehen oder besser mit ihm umgehen zu können. Allgemein werden diese Strategien unter den Begriffen, Wellness, Relaxen oder Lebenshilfe zusammengefasst. Alle haben eins gemeinsam, sie wollen ein Gleichgewicht herstellen. Relaxen ist folglich wichtig, um einen Ausgleich zur Anstrengung zu bilden. Anstrengung und Entspannung sind zwei Pole im Leben des Menschen. An und für sich ist das nichts Ungewöhnliches und sicher auch nicht schlimm, das ändert sich jedoch, wenn das Verhältnis in einem Ungleichgewicht steht.
Ein Problem des Stresses ist, dass man das Verhältnis zwischen Stress und Relaxen im Gleichgewicht halten muss. Da die Anforderungen an die Menschen stetig steigen, muss man sich auch zunehmend mit dem Gegenteil, dem Relaxen, beschäftigen. Wer dies vernachlässigt, wird nach kurzer Zeit in eine Tretmühle geraten, aus der man nur sehr schwer zu entkommen kann. Es ist wichtig zu wissen, wann man einhalten muss. Bewusst relaxen ist die Lösung. Doch wie kann man mit wenig Zeitaufwand entspannen und dem Körper die Ruhe zukommen zu lassen, die er benötigt. Einige Möglichkeiten bewusst zu entspannen möchte ich hier kurz aufzählen: Autogenes Training, Pilates, Zeitmanagement, Meditation, Sport und Massage. Jeder sollte für sich selbst ausprobieren, welche der Möglichkeiten seiner Persönlichkeit am meisten entgegenkommt.
Wellness und Relaxen werden zu Recht als Kontrast zu Stress gesehen. Jeder sollte sich regelmäßig Zeit für sich selbst nehmen, um zu entspannen. Viele Menschen tendieren leider dazu dies zu vernachlässigen, weil sie im Entspannen nur die Möglichkeit sehen, selbst zu entscheiden nichts zu tun. Wer sich und seine Bedürfnisse zu sehr vernachlässigt, kann im schlimmsten Fall an einem Burn out Syndrom erkranken. Entspannen bedeutet aber nicht Nichts zu tun, sondern dem eigenen Körper und Geist eine Auszeit zum Entspannen und Regenerieren zu geben.







