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Stresskompetenz ein Reizthema

Vor Weihnachten war es hektisch und nach den Feiertagen bleibt es hektisch. Projekte enden und starten, Termine drängen. Das scheint nie zu enden. Umso wichtiger ist es, mit dem Stress richtig umgehen zu können.

Menschen kommen mit stressigen Situationen ganz unterschiedlich zurecht. Während manche ihre Aufgaben mit Ruhe und Energie bewältigen zu scheinen, gerade dann, wenn im Büro ein Termin den anderen hetzt und noch private Verpflichtungen dazukommen, fühlen sich andere in dieser Lage schlicht überfordert. Bestimmte Situationen oder Reize verursachen bei den einen Stress, bei den anderen jedoch nicht.

Stress ist relativ und eine Kopfsache. Das hört sich platt an, ist es aber nicht, denn jeder kann lernen mit Stress umzugehen. Das lässt sich dadurch erklären, dass Stress nicht unmittelbar die Situationen bzw. durch Reize entsteht. Ein chaotischer Tagesablauf oder die Hektik führen nicht automatisch zu Stress. Vielmehr ist die Art und Weise, wie wir mit bestimmten Situationen und Reizen umgehen, dafür verantwortlich, ob Stress entsteht oder nicht.

Ein Stichwort in diesem Zusammenhang ist die Stresskompetenz. Menschen mit hoher Stresskompetenz lassen sich in schwierigen Situationen oder bei unterschiedlichen Reizen nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Sie haben gelernt, mit belastenden Situationen so umzugehen, dass kein Stress entsteht.

Mit wenigen Schritten können Sie Ihre Stresskompetenz verbessern:

Denken Sie positiv, denn wer eine anspruchsvolle Situation mit einer negativen Erwartungshaltung angeht, verkrampft und reagiert nervös. Darunter leidet die Arbeit und Sie setzen sich selbst unter Stress. Deshalb sollten Sie sich Ihre Stärken und was Sie erreicht haben, verdeutlichen.

Hinterfragen Sie Perfektionismus, denn einige Menschen haben zu hohe Ansprüche an sich selbst, sodass sie zwangsläufig scheitern. Lernen Sie, nein zu sagen, wenn Ihnen Aufgaben und Anforderungen über den Kopf wachsen, haben Sie sich möglicherweise zu viel vorgenommen – oder aufladen lassen. Sagen Sie „Nein!“. Sprechen Sie Konflikte an, denn ungelöste Konflikte belasten uns mehr als wir wahrhaben wollen. Versuchen Sie, Konflikte immer so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen. Auch wenn es Überwindung kostet, streben Sie eine Aussprache an, aber bleiben Sie sachlich.

Stärken Sie Ihre Ressourcen durch Kurse und Weiterbildungen; Fertigkeiten, mit denen sich „stressige“ Situationen bzw. Reize so verarbeiten lassen, dass Stress erst gar nicht entsteht. Dazu können zum Beispiel Kenntnisse in Rhetorik und Gesprächsführung zählen, wenn man schwierige Gespräche zu bewältigen hat oder Vorträge halten muss. Oder verbessern Sie Ihre PC-Kenntnisse. Prüfen Sie, mit welchen Fertigkeiten Sie bestimmte Situationen erleichtern.

Berufliche Belastung sollten Sie nicht in den Feierabend hinein nehmen. Das kann man lernen, Entspannungstechniken wie Yoga, Tai Chi oder Autogenem Training helfen.

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